Das „rauchfrei ticket“ als Angebot in der betriebsärztlichen Beratung

Das „rauchfrei ticket“ ist ein ideales Angebot für rauchende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Rauchstoppberatung am Telefon steht 7 Tage die Woche für insgesamt 72 Stunden zur Verfügung und kann flexibel und kostenfrei genutzt werden.

Im Rahmen von betriebsärztlichen Untersuchungen und Beratungen wird der Rauchstatus erfasst und der Rauchstopp angeraten. Sie lösen mit dem „rauchfrei ticket“ dann für interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine individuelle und evidenzbasierte Rauchstoppberatung am Telefon aus.

Gute Gründe zur Implementierung des „rauchfrei tickets“

Durch das „rauchfrei ticket“ unterstützen Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Bereitschaft rauchfrei zu werden:

  • Sie bieten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine individuelle und professionelle Unterstützung beim Rauchstopp
  • Sie erhöhen die Erfolgsaussichten des Rauchstopps[1]
  • Sie verbessern die gesundheitliche Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Sie erweitern Ihr gesundheitsförderndes Angebot und machen z.B. ein rauchfreies Klinikumfeld glaubwürdiger
  • Sie gewinnen mehr Sicherheit und Routine in Gesprächen zum Rauchstopp

  • [1]Arbeitsweise und Wirksamkeit einer Telefonberatung für Tabakentwöhnung (2012). Lindinger P. in Sucht - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis, ISSN: 0939-5911, Volume: 58, Issue: 1, Date: 2012, Pages: 33-44.

Die Schritte der Implementierung im Detail

1. Informieren und entscheiden

Gute Vorbereitung lohnt sich:

2. Trai­ning von Multi­­pli­­ka­tor­­innen und Multi­­pli­­ka­toren und mit dem „rauch­frei ticket“ starten

Nach Anmeldung zur Implementierung werden die von Ihnen benannten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum kostenfreien Training eingeladen.

Das Training umfasst zwei Blöcke und wird aktuell als Online-Training angeboten.

Die Inhalte der Blöcke bauen aufeinander auf. Bereits nach dem ersten Trainingsblock starten Sie mit der aktiven Ansprache und Vermittlung in die telefonische Rauch­stopp­beratung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

3. Das „rauchfrei ticket“ als Routine im Beratungsprozess etablieren

Auch nach dem Training erhalten Sie regelmäßig Unterstützung in der Implementierung. Bleiben Sie mit uns in Kontakt, z.B. über den regelmäßigen Newsletter.